UNDNU

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Und nun wird es Zeit für avantgardistische Vielfalt, die ihresgleichen sucht. „Und nu?!“ ist die Frage der nächsten Generation, die bereits alles erlebt, gesehen und vor allem gehört hat. Und nun braucht man dennoch die Mischung aus Altbewährtem und dem erfrischend Neuen. „Und nu?!“ ist die Antwort, die ein brennender Künstler dir gibt, unabhängig davon, wie Feuer und Flamme du bist. Bleibt nun immer noch die Frage: Und nun?!

Früh saugt UNDNU den Einfluss orientalischer Klänge mit der Muttermilch auf, hat den Hip-Hop in den Genen und bekommt Stile wie Rock und Blues in die Wiege gelegt – Takt- und Herzschläge pulsierenden Lebens. Jegliche Versuche, Undnu in ein Gattungs-Gehäge zu stecken, scheitern daher kläglich, zu wild und ausbruchsstark ist der mit allen Wassern gewaschene Künstler.

Die ersten Gehversuche  im eigenen House. Kurz darauf swingt der junge Nachwuchs durch den süddeutschen Raum und zaubert dank Echtheit und Vielschichtigkeit Jedermann ein Lächeln auf die Lippen. UNDNU überzeugt mit charismatischen Wesen, ekstatischem Auftreten und hinterlässt dabei nicht nur Schweiß, Slips und Sehnsucht, sondern auch ausgelaugte Tanzbeine, zerlaufene Schminke und heisere Kehlen. Wer würde sich hier nicht wohl fühlen? Dennoch ist da dieses Verlangen nach Ausbruch, nach Veränderung, nach etwas Neuem und vor allem nach musikalischer Freiheit, kreativer Kraft und schöpferischer Mischung. Und es ist genau diese Gewalt an künstlerischer Wildheit, die UNDNU in seinen Releases zum Leben erweckt.  Die Songs gehen weg vom urbanen Chaos gleichklingender Synthies, weg vom Alltagsleben und dem monotonen Arbeitsrhythmus von Kick, Clap und Offbeat-Hihat.

UNDNU Titel nehmen ihre Hörer mit auf eine Reise in ungeahnte Arrangements, holen zu schnell vergessene Ären zurück in die heutige impulsive Zeit. Und bei aller Zufriedenheit und Innovation bleibt immer noch eine Frage, die sich der Künstler nach jedem Release stellt: „Undnu?!“

Zufriedenheit bedeutet Stillstand. Stillstand bedeutet Tod.